Tatsächlich ist noch oft so…

…dass wenn jemand massive Probleme hat, er den Seelsorger oder auch den Psychologen aufsucht, je nachdem, ob er in religiösen oder auch weltlichen Kreisen verkehrt. Der Betroffene möchte durch Gespräche, durch eventuelle mögliche Anwendungen von neuen Verhaltens- oder auch anderweitigen Therapien bzw. Gebeten eine Befreiung von den Unannehmlichkeiten in der Seele erfahren. Tatsächlich ist man bemüht diese Probleme zu lösen, was vielleicht für den Behandelten nach einem Augenblick oder einem therapeutischen Prozess für einen Moment auch zu geschehen scheint. Doch die wahrscheinlich wiederkehrenden und weiteren hinzukommenden Probleme bei dem Hilfesuchenden lassen dann wieder darauf schließen, dass wieder die Erfahrung und das Wissen von dem Therapeuten zur Anwendung kommen sollen. Nicht selten findet hier der Beginn einer weiteren seelischen Abhängigkeit statt. Und sehr häufig kommt man mit den natürlichen Behandlungsmethoden ziemlich schnell an die Grenzen, da es im Sichtbaren kein Allheilmittel gibt und man letztlich mit dem Schicksal umgehen muss. Es ist ein Armutszeugnis, das sich die Seele hier ausstellt.

Als Adam von Gott ins Paradies gesetzt wurde, gab es keine Schwierigkeiten. Der erste Mensch hatte alles, was er brauchte und war rundum glücklich. Die ersten Probleme gab es erst, seit er dem Teufel glaubte. Dadurch starb sein Geist. Die satanische Natur zog in ihm ein. Sein Körper und seine Seele – das Fleisch – wurden vergänglich. Adam musste schließlich mit Eva das Paradies verlassen. Harte Arbeit auf dem Feld, das Schwitzen, Schmerzen bei der Geburt eines Kindes, Schamgefühl, Streit, Angst und vieles mehr erwartete sie bereits außerhalb des göttlichen Gartens. Da die Menschen mit ihrem Geist keinen Kontakt mehr zu Gott haben konnten, mussten sie ihre Seele und ihren Körper trainieren. Sie fingen an, alles zu durchdenken, festzuhalten und sie versuchten sich zu disziplinieren. Das führte dann dazu, dass sich die Menschen an ihr Fleisch orientierten. Schließlich identifizierten sie sich völlig mit ihrem Körper und ihrer Seele, in dem sie glaubten, was sie dachten, was sie schmeckten, was sie sahen, was sie hörten, was sie rochen und was sie fühlten. Der Glaube an das Sichtbare war für sie die Realität. Das Chaos nahm dadurch sehr stark zu. Viele behaupteten für sich als Einziger im Recht zu sein, obwohl jeder eine andere Meinung hatte. Die Selbstsucht artete so aus, dass die körperlich Starken die körperlich Schwachen ausnutzten und die seelisch Starken die seelisch Schwachen unterdrückten, bis hin zu Sklaverei und Krieg. Doch es gibt auch viele Menschen, die sich an Menschen und deren Meinungen gebunden hatten, nur um nicht allein dazu stehen und um sich ihre Vorteile daraus zu ziehen.

Um das Chaos einzudämmen, erwählte Gott ein Volk und schloss mit ihm einen Bund. Er gab dem Volk Gesetze zu seinem Schutze. Es versuchte diese einzuhalten, schaffte es aber nicht. Als die Zeit reif war, schickte der Vater in seiner Liebe seinen Sohn Jesus auf die Erde. Die Menschen damals hatten viele Probleme, z.B. mit Religion, mit Krankheit, mit Minderwertigkeit. Als Jesus kam und als Sohn Gottes auf der Erde wandelte, folgten ihm viele Menschen. Diese waren so angezogen von seiner Ausstrahlung, dass sie teilweise alles um sich herum vergaßen. Er liebte sie so sehr, dass er die, die ihm vertrauten, lehrte und heilte ohne Ansehen der Person. Dabei überschritt er ohne Bedenken die religiösen und menschlichen Grenzen, wo scheinbar Konflikte entstanden, er sich aber nicht aufhalten ließ weiterzugehen. Doch das Ursprungsproblem, aus dem die Probleme immer wieder hervorsprossen, konnte er erst durch seinen Tod am Kreuz lösen, denn die satanische Natur war die Wurzel aller Probleme. Seit Jesus auferstanden ist, gibt es keine Probleme mehr. Das wird sichtbar in dir, wenn du Jesus als deinen Herrn angenommen hast und ihm vertraust.

Was du also jetzt hier zu Lande noch häufig siehst ist, dass Menschen Jesus in ihr Leben aufgenommen haben, aber nicht ihm glauben, sondern weiterhin dem Natürlichen. Sie sagen auf der einen Seite, dass Jesus ihr Herr ist. Auf der anderen Seite schauen sie sich das Sichtbare an und sagen, dass sie so viele Probleme haben. Daher suchen sie oftmals eine Person auf, die ihnen vertrauenswürdig erscheint und versuchen mit ihr das Unangenehme wegzukriegen. Auffällig ist hier, dass diesen Menschen ein göttliches Bewusstsein fehlt. Die Ausrichtung auf Religion und auf Angst hat bei den Menschen und solchen, die so leben, einen enormen Schaden angerichtet. Ihre Seele wurde mit menschlichen und religiösen Ansichten verseucht. Und was man jetzt deutlich sieht, sind die Auswirkungen dieser Prägungen, die unter anderem durch Erziehung und natürlicher Ausrichtung hinein gesät wurden.

Doch jetzt steht eine neue Art von Menschen auf, die in ihrem Sein, Auftreten und Leben so sind, wie ihr Vater Gott. Sie vertrauen darauf, dass sie geliebt sind und dass sie richtig sind, und zwar unabhängig davon, was sie tun oder was gegen sie aufsteht. Denn sie sind vom Heiligen Geist geleitet. Diese Söhne Gottes, vollmächtig und gesalbt, prangern mit ihrem neuen Leben das Alte und Gewohnte an, ohne dabei immer sprechen zu müssen. Sie haben keine Probleme. Und sie beschäftigen sich auch nicht mit Geistern und Informationen, die solche in ihnen sichtbar machen wollen. Die Liebessöhne ordnen lediglich außer Raum und Zeit die an sie herantretenden Situationen, die sie von ihrem neuen Sein und von ihrem erfüllten Leben ablenken wollen.

Probleme, so wie sie der natürliche Mensch betrachtet, sind nur eine Manifestation von Lügen des Teufels in seiner Seele, die gerade dadurch zustande kommen, weil er diesen Lügen glaubt. Er behauptet z.B. dass er nicht gut ist, weil er Fehler gemacht hat. Das Sichtbare belügt ihn. Er ist gut. Das Sichtbare schaut aber nur auf Äußerlichkeiten, wie z.B. sein Handeln. Die Lüge wird für ihn zum Problem, weil er ihr glaubt, obwohl es einen gab, der alle Fehler ausradierte, in dem er sie ans Kreuz nagelte. Dieses Erlösungswerk stellt er damit als unglaubwürdig oder unzureichend hin, oftmals aus Unwissenheit. Doch der Vater sagt, dass der, der aus ihm geboren wurde, gut ist. Und jetzt stehen immer mehr Auserwählte auf und vertrauen tatsächlich dem Vater. Sie glauben ihm, was er sagt, selbst wenn sie es noch nie zuvor gesehen haben, und so wird es immer mehr sichtbar in ihrem Leben. Ihre Sicherheit kommt von innen. Da kann alles Mögliche von außen oder von den Gedanken herantreten, ihnen ist bewusst, dass sie gut sind. Durch die Söhne Gottes wird jetzt endlich sichtbar, dass es seit 2000 Jahren keine Probleme mehr gibt.

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